Gestern besuchte unser Selbsthilfegruppe gemeinsam den Kinofilm "Der entsorgte Vater" von Douglas Wolfsperger (Webseite zum Film unter http://www.der-entsorgte-vater.de/ ). Etliche Presseberichte, insbesondere auch kontroverse, waren ja bereits erschienen, und so war ich sehr gespannt auf den Film. Der Film berichtet über die Situation von fünf Vätern. Diese dürfen ihre Kinder teils seit über 10 Jahren nicht mehr sehen. Diese Beispiele werden ganz unaufgeregt filmisch dargestellt. Es sind Beispiele von Situationen, die hundertausendfach vorkommen, denn jährlich gibt es über 200.000 Scheidungskinder in Deutschland, von denen jeweils 40% den Kontakt zu ihrem Vater nach einem Jahr verlieren. Der Film erzählt schlichte Wahrheiten. Wolfsperger lässt die Beispiele dieser Väter für sich sprechen.
Als ebenfalls Betroffener und in Kenntnis von vielen anderen Fällen aus meiner gemeinsamen Selbsthilfe-/Beratungsarbeit mit anderen kennt man diese Wahrheiten. Für mich sind sie nichts Neues.
Was mich etwas verwundert hat (und das ist sicherlich meiner Unkenntnis darüber geschuldet, wie man Filme macht) ist die Wirkung, die dieser Filme in der Öffentlichkeit mit zahlreichen kontroversen Diskussionen auslöst; denn der Film erzählt ganz einfach nur die beispielhafte Situation von fünf Fällen - und meine Verwunderung über die Wirkung dieser schlichten Darstellung ist gleichzeitig auch das Wunderbare an diesem Film.
Als ebenfalls Betroffener und in Kenntnis von vielen anderen Fällen aus meiner gemeinsamen Selbsthilfe-/Beratungsarbeit mit anderen kennt man diese Wahrheiten. Für mich sind sie nichts Neues.
Was mich etwas verwundert hat (und das ist sicherlich meiner Unkenntnis darüber geschuldet, wie man Filme macht) ist die Wirkung, die dieser Filme in der Öffentlichkeit mit zahlreichen kontroversen Diskussionen auslöst; denn der Film erzählt ganz einfach nur die beispielhafte Situation von fünf Fällen - und meine Verwunderung über die Wirkung dieser schlichten Darstellung ist gleichzeitig auch das Wunderbare an diesem Film.

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